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		<title>Strahlung und Befahrung - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Uran am 3. Juli 2012 um 16:38 Uhr</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Bleibt die Strahlung des Radons&lt;/del&gt;. Kiefer gibt in [23] für eine Radonkonzentration von 1 700 Bq/m³ und Daueraufenthalt eine Lungendosis von 425 mSv/Jahr an. Umgerechnet entspricht dies bei 250 000 Bq/m³ und 10 Stunden Befahrung eine Lungendosisvon 71 mSv. Der Grenzwert für die Lungendosis bei beruflich strahlenexponierten Personen liegt nach der bundesdeutschen Strahlenschutzverordnung (Zitat nach [23]) bei 150 mSv/Jahr. Unter diesen Umständen dürfte man sich also zwei solcher Befahrungen je Jahr noch ohne Gewissensbisse wegen der Strahlung genehmigen. Die Aktivitätskonzentration von 250 000 Bq/m³ ist die höchste den Autoren aus dem Erzgebirges bekannt gewordene.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Schwerpunkt der untertägigen Strahlenbelastung bildet mit Sicherheit das radioaktive Edelgas Radon&lt;/ins&gt;. Kiefer gibt in [23] für eine Radonkonzentration von 1 700 Bq/m³ und Daueraufenthalt eine Lungendosis von 425 mSv/Jahr an. Umgerechnet entspricht dies bei 250 000 Bq/m³ und 10 Stunden Befahrung eine Lungendosisvon 71 mSv. Der Grenzwert für die Lungendosis bei beruflich strahlenexponierten Personen liegt nach der bundesdeutschen Strahlenschutzverordnung (Zitat nach [23]) bei 150 mSv/Jahr. Unter diesen Umständen dürfte man sich also zwei solcher Befahrungen je Jahr noch ohne Gewissensbisse wegen der Strahlung genehmigen. Die Aktivitätskonzentration von 250 000 Bq/m³ ist die höchste den Autoren aus dem Erzgebirges bekannt gewordene.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Uran</name></author>	</entry>

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		<title>Nobi am 26. Juni 2012 um 09:27 Uhr</title>
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		<author><name>Nobi</name></author>	</entry>

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		<title>Nobi am 26. Juni 2012 um 07:04 Uhr</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Bleibt die Strahlung des Radons. Kiefer gibt in [23] für eine Radonkonzentration von 1 700 Bq/m³ und Daueraufenthalt eine Lungendosis von 425 mSv/Jahr an. Umgerechnet entspricht dies bei 250 000 Bq/m³ und 10 Stunden Befahrung eine Lungendosisvon 71 mSv. Der Grenzwert für die Lungendosis bei beruflich strahlenexponierten Personen liegt nach der bundesdeutschen Strahlenschutzverordnung (Zitat nach [23]) bei 150 mSv/Jahr. Unter diesen Umständen dürfte man sich also zwei solcher Befahrungen je Jahr noch ohne Gewissensbisse wegen der Strahlung genehmigen. Die Aktivitätskonzentration von 250 000 Bq/m³ ist die höchste den Autoren aus dem Erzgebirges bekannt gewordene.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Bleibt die Strahlung des Radons. Kiefer gibt in [23] für eine Radonkonzentration von 1 700 Bq/m³ und Daueraufenthalt eine Lungendosis von 425 mSv/Jahr an. Umgerechnet entspricht dies bei 250 000 Bq/m³ und 10 Stunden Befahrung eine Lungendosisvon 71 mSv. Der Grenzwert für die Lungendosis bei beruflich strahlenexponierten Personen liegt nach der bundesdeutschen Strahlenschutzverordnung (Zitat nach [23]) bei 150 mSv/Jahr. Unter diesen Umständen dürfte man sich also zwei solcher Befahrungen je Jahr noch ohne Gewissensbisse wegen der Strahlung genehmigen. Die Aktivitätskonzentration von 250 000 Bq/m³ ist die höchste den Autoren aus dem Erzgebirges bekannt gewordene.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auch unter Tage dürften sich selten höhere Konzentrationen einstellen, wenn man sich den Bildungsweg vergegenwärtigt. Radon entsteht aus dem Zerfall im Gestein vorliegenden oder in Lösung gegangenen Urans. Es muß zunächst in die Grubenatmosphäre entweichen und sich dort lediglich aufgrund der Dichteunterschiede anreichern, wobei bereits zerfallenes Radon wieder auszusortieren wäre. Andererseits muß dazu gesagt werden, daß eine Aktivitätskonzentration von 250 000 Bq/m³ einer Radonkonzentration von lediglich 5,9*10-13 Vol-% entspricht, also ein Radonatom auf 42 Millionen Millionen Millionen anderer Atome. Hinwiederum nach [27] betrug die Exposition eines Abbauhauers durch kurzlebige Radonfolgeprodukte im Wismut-Objekt 09 (Grubenbetrieb Aue) maximal 200 WLM/Jahr ~ 2 Sv/Jahr beziehungsweise. 0,008 mSv/ 10 h (bei 250 Tagen je 10 h), bei aktiver Förderung, das heißt einer großen Emmissionsfläche für Radon, und ohne wettertechnische Maßnahmen. Als Maximalwert wird, für den BB Schmirchau, eine Belastung durch kurzlebige Radonfolgeprodukte von 375 WLM ~ 3,75 mSv genannt. Auch die an Lungenkrebs (der &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;„Schneeberger Krankheit“&lt;/del&gt;) gestorbenen Alten waren vorher etliche Jahre durchgehend in natürlich bewetterten Gruben tätig, trotz Radonbelastung und zusätzlicher Belastung durch den strahlenden Gesteinsstaub in der Lunge.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auch unter Tage dürften sich selten höhere Konzentrationen einstellen, wenn man sich den Bildungsweg vergegenwärtigt. Radon entsteht aus dem Zerfall im Gestein vorliegenden oder in Lösung gegangenen Urans. Es muß zunächst in die Grubenatmosphäre entweichen und sich dort lediglich aufgrund der Dichteunterschiede anreichern, wobei bereits zerfallenes Radon wieder auszusortieren wäre. Andererseits muß dazu gesagt werden, daß eine Aktivitätskonzentration von 250 000 Bq/m³ einer Radonkonzentration von lediglich 5,9*10-13 Vol-% entspricht, also ein Radonatom auf 42 Millionen Millionen Millionen anderer Atome. Hinwiederum nach [27] betrug die Exposition eines Abbauhauers durch kurzlebige Radonfolgeprodukte im Wismut-Objekt 09 (Grubenbetrieb Aue) maximal 200 WLM/Jahr ~ 2 Sv/Jahr beziehungsweise. 0,008 mSv/ 10 h (bei 250 Tagen je 10 h), bei aktiver Förderung, das heißt einer großen Emmissionsfläche für Radon, und ohne wettertechnische Maßnahmen. Als Maximalwert wird, für den BB Schmirchau, eine Belastung durch kurzlebige Radonfolgeprodukte von 375 WLM ~ 3,75 mSv genannt. Auch die an Lungenkrebs (der &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;„[[Schneeberger Krankheit]]“&lt;/ins&gt;) gestorbenen Alten waren vorher etliche Jahre durchgehend in natürlich bewetterten Gruben tätig, trotz Radonbelastung und zusätzlicher Belastung durch den strahlenden Gesteinsstaub in der Lunge.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Letztendliche Sicherheit über die stattgefunden Radonbelastung erhält man nur durch Mitführen eines Nachweisgerätes (siehe Kapitel 9.1.3). Insbesondere beim Vordringen in bisher vom Wetterstrom abgeschottete Bereiche oder bei intensiver Befahrungstätigkeit wäre das sicher nicht verkehrt. Statistisch abgesicherte Daten liegen den Autoren nicht vor. Aus dem Vorstehenden glauben die Autoren jedoch den Schluß ziehen zu können, daß die Strahlenbelastung nicht daß größte Risiko bei der Altbergbaubefahrung ist.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Letztendliche Sicherheit über die stattgefunden Radonbelastung erhält man nur durch Mitführen eines Nachweisgerätes (siehe Kapitel 9.1.3). Insbesondere beim Vordringen in bisher vom Wetterstrom abgeschottete Bereiche oder bei intensiver Befahrungstätigkeit wäre das sicher nicht verkehrt. Statistisch abgesicherte Daten liegen den Autoren nicht vor. Aus dem Vorstehenden glauben die Autoren jedoch den Schluß ziehen zu können, daß die Strahlenbelastung nicht daß größte Risiko bei der Altbergbaubefahrung ist.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Nobi</name></author>	</entry>

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		<id>http://handbuch.untertage.com/index.php?title=Strahlung_und_Befahrung&amp;diff=559&amp;oldid=prev</id>
		<title>Nobi: Die Seite wurde neu angelegt: „Die für die Altbergbaubefahrung zu berücksichtigende Formen der ionisierenden Strahlung resultieren aus dem Zerfall von Uranverbindungen im Gesteinsverband o…“</title>
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				<updated>2012-06-26T06:42:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „Die für die Altbergbaubefahrung zu berücksichtigende Formen der ionisierenden Strahlung resultieren aus dem Zerfall von Uranverbindungen im Gesteinsverband o…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die für die Altbergbaubefahrung zu berücksichtigende Formen der ionisierenden Strahlung resultieren aus dem Zerfall von Uranverbindungen im Gesteinsverband oder in Lösung und aus dem Zerfall des Radons (7.3.1). Die Strahlung des Urans kann an dieser Stelle sicher vernachlässigt werden, wenn die Befahrungszeiten relativ zu beruflicher Tätigkeit berücksichtigt wird. Zudem kann man davon ausgehen, daß stark strahlende Uranvererzungen der Wismut nicht entgangen sind (ja, ja, ein paar Stellen wurden übersehen, wir wissen es ...).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die Strahlung des Radons. Kiefer gibt in [23] für eine Radonkonzentration von 1 700 Bq/m³ und Daueraufenthalt eine Lungendosis von 425 mSv/Jahr an. Umgerechnet entspricht dies bei 250 000 Bq/m³ und 10 Stunden Befahrung eine Lungendosisvon 71 mSv. Der Grenzwert für die Lungendosis bei beruflich strahlenexponierten Personen liegt nach der bundesdeutschen Strahlenschutzverordnung (Zitat nach [23]) bei 150 mSv/Jahr. Unter diesen Umständen dürfte man sich also zwei solcher Befahrungen je Jahr noch ohne Gewissensbisse wegen der Strahlung genehmigen. Die Aktivitätskonzentration von 250 000 Bq/m³ ist die höchste den Autoren aus dem Erzgebirges bekannt gewordene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch unter Tage dürften sich selten höhere Konzentrationen einstellen, wenn man sich den Bildungsweg vergegenwärtigt. Radon entsteht aus dem Zerfall im Gestein vorliegenden oder in Lösung gegangenen Urans. Es muß zunächst in die Grubenatmosphäre entweichen und sich dort lediglich aufgrund der Dichteunterschiede anreichern, wobei bereits zerfallenes Radon wieder auszusortieren wäre. Andererseits muß dazu gesagt werden, daß eine Aktivitätskonzentration von 250 000 Bq/m³ einer Radonkonzentration von lediglich 5,9*10-13 Vol-% entspricht, also ein Radonatom auf 42 Millionen Millionen Millionen anderer Atome. Hinwiederum nach [27] betrug die Exposition eines Abbauhauers durch kurzlebige Radonfolgeprodukte im Wismut-Objekt 09 (Grubenbetrieb Aue) maximal 200 WLM/Jahr ~ 2 Sv/Jahr beziehungsweise. 0,008 mSv/ 10 h (bei 250 Tagen je 10 h), bei aktiver Förderung, das heißt einer großen Emmissionsfläche für Radon, und ohne wettertechnische Maßnahmen. Als Maximalwert wird, für den BB Schmirchau, eine Belastung durch kurzlebige Radonfolgeprodukte von 375 WLM ~ 3,75 mSv genannt. Auch die an Lungenkrebs (der „Schneeberger Krankheit“) gestorbenen Alten waren vorher etliche Jahre durchgehend in natürlich bewetterten Gruben tätig, trotz Radonbelastung und zusätzlicher Belastung durch den strahlenden Gesteinsstaub in der Lunge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendliche Sicherheit über die stattgefunden Radonbelastung erhält man nur durch Mitführen eines Nachweisgerätes (siehe Kapitel 9.1.3). Insbesondere beim Vordringen in bisher vom Wetterstrom abgeschottete Bereiche oder bei intensiver Befahrungstätigkeit wäre das sicher nicht verkehrt. Statistisch abgesicherte Daten liegen den Autoren nicht vor. Aus dem Vorstehenden glauben die Autoren jedoch den Schluß ziehen zu können, daß die Strahlenbelastung nicht daß größte Risiko bei der Altbergbaubefahrung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für weitergehende Interessen gibt es ein breites Literaturangebot, wissenschaftlich fundiert zum Strahlenschutz und die Komplexität des Gebiets verdeutlichend zum Beispiel [27], unverkrampft und allgemeinverständliche Grundlagen in [23].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befahrerhandbuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unfertige Artikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nobi</name></author>	</entry>

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