Mineral: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Wort [[Mineral]] Plur. Mineralien, stammt vom lateinischen "aes minerale" (Erzgestein) ab. Das wiederum ist von "minera" (Erzgrube)abgeleitet, was auf das Wort "mina" Mine zurückgeht. Als Minerale bezeichnet man alle natürlich gebildeten chemischen Substanzen der Erdkruste mit definierter chemischer Zusammensetzung in zumeist kristalliner Form. Aus  historichen Gründen zählt auch das flüssige Quecksilber zu den Mineralen. Darunter fallen auch bestimmte organische Verbindungen, die keine Kristallstruktur aufweisen (Whewellit). Minerale sind durch geologische Prozesse entstanden. Bekannt sind heute etwa 8.600 Minerale. Die wissenschaftsrichtung bezeichnet man als Mineralogie. Minerale entstehen aus übersättigten Lösungen unter der Bildung von Kristallen. Physikalisch erforscht werden heute die verschiedenen Kristallsysteme (triklin, monoklin, orthorombisch, tetragonal, hexagonal, rombisch und kubisch), optische Eigenschaften (Farbe, Glanz, Durchsichtigkeit, Lichtbrechung, Dichroismus, Fluoreszenz, Lumineszenz), sowie Löslichkeit, Dichte, Härte, Magnetismus, elektrische Leitfähigkeit und Radioaktivität. Bei der chemischen Untersuchung werden Elemente, Sulfide u.und Sulfosalze,  Oxide, Halogenide, Carbonate, Nitrate, Borate, Sulfate, Wolframate, Phosphate, Silicate,und Harze unterschieden.
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Das Wort '''Mineral''', Plur. Mineralien, stammt vom lateinischen "aes minerale" (Erzgestein) ab. Das wiederum ist von "minera" (Erzgrube)abgeleitet, was auf das Wort "mina" Mine zurückgeht. Als Minerale bezeichnet man alle natürlich gebildeten chemischen Substanzen der Erdkruste mit definierter chemischer Zusammensetzung in zumeist kristalliner Form. Aus  historischen Gründen zählt auch das flüssige Quecksilber zu den Mineralen. Darunter fallen auch bestimmte organische Verbindungen, die keine Kristallstruktur aufweisen (Whewellit). Minerale sind durch geologische Prozesse entstanden. Bekannt sind heute etwa 8.600 Minerale. Die Wissenschaftsrichtung bezeichnet man als Mineralogie. Minerale entstehen aus übersättigten Lösungen unter der Bildung von Kristallen. Physikalisch erforscht werden heute die verschiedenen Kristallsysteme (triklin, monoklin, orthorombisch, tetragonal, hexagonal, rhombisch und kubisch), optische Eigenschaften (Farbe, Glanz, Durchsichtigkeit, Lichtbrechung, Dichroismus, Fluoreszenz, Lumineszenz), sowie Löslichkeit, Dichte, Härte, Magnetismus, elektrische Leitfähigkeit und Radioaktivität. Bei der chemischen Untersuchung werden Elemente, Sulfide und Sulfosalze,  Oxide, Halogenide, Carbonate, Nitrate, Borate, Sulfate, Wolframate, Phosphate, Silicate und Harze unterschieden.
  
  

Aktuelle Version vom 29. Juli 2012, 18:21 Uhr

Das Wort Mineral, Plur. Mineralien, stammt vom lateinischen "aes minerale" (Erzgestein) ab. Das wiederum ist von "minera" (Erzgrube)abgeleitet, was auf das Wort "mina" Mine zurückgeht. Als Minerale bezeichnet man alle natürlich gebildeten chemischen Substanzen der Erdkruste mit definierter chemischer Zusammensetzung in zumeist kristalliner Form. Aus historischen Gründen zählt auch das flüssige Quecksilber zu den Mineralen. Darunter fallen auch bestimmte organische Verbindungen, die keine Kristallstruktur aufweisen (Whewellit). Minerale sind durch geologische Prozesse entstanden. Bekannt sind heute etwa 8.600 Minerale. Die Wissenschaftsrichtung bezeichnet man als Mineralogie. Minerale entstehen aus übersättigten Lösungen unter der Bildung von Kristallen. Physikalisch erforscht werden heute die verschiedenen Kristallsysteme (triklin, monoklin, orthorombisch, tetragonal, hexagonal, rhombisch und kubisch), optische Eigenschaften (Farbe, Glanz, Durchsichtigkeit, Lichtbrechung, Dichroismus, Fluoreszenz, Lumineszenz), sowie Löslichkeit, Dichte, Härte, Magnetismus, elektrische Leitfähigkeit und Radioaktivität. Bei der chemischen Untersuchung werden Elemente, Sulfide und Sulfosalze, Oxide, Halogenide, Carbonate, Nitrate, Borate, Sulfate, Wolframate, Phosphate, Silicate und Harze unterschieden.