Erz: Unterschied zwischen den Versionen

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Als '''Erze''' werden landläufig Minerale (oder auch Gesteine) bezeichnet, aus denen sich ein oder mehrere gesuchte Metalle gewinnen lassen (zum Beispiel „Silbererz“; in der Wismut stand der Begriff Erz allgemein für das gesuchte Uran, welches offiziell nicht genannt werden durfte). Die Minerale, auf deren Gewinnung sich der jeweilige Bergbau konzentrierte, wird man in einer auflässigen Grube zwangsläufig am seltensten finden. Allenfalls erzarme Gangpartien, deren Gewinnung zur Zeit des Betriebs wirtschaftlich nicht sinnvoll war, wird man antreffen. Häufiger wird man noch die Minerale finden, welche im Erzgang enthalten sind oder ihn begleiten, aber nicht Ziel der Gewinnungsarbeit waren (''Gangarten''). Eine umgebende Gesteinshülle hat man dagegen noch in jedem Bergwerk, und oft kann man aus Änderungen der Gesteinszusammensetzung und der Gangarten auf die ehedem vorhandene Erzführung schließen.
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Als '''Erze''' werden im landläufig Sinne alle in der Natur vorkommende Verbindungen der Metalle mit anderen Stoffen verstanden. Um als Erz im Sinne des Berggestzes zu gelten, muß es nicht nur die entsprechenden Metalle enthalten, sondern es muß auch technisch möglich sein diese Metalle zu gewinnen. Ist dies nicht der Fall unterliegen dies Minerale nicht dem Bergwerkseigentum, sondern dem Grundeigentum.
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Version vom 29. Juli 2012, 18:54 Uhr

Als Erze werden im landläufig Sinne alle in der Natur vorkommende Verbindungen der Metalle mit anderen Stoffen verstanden. Um als Erz im Sinne des Berggestzes zu gelten, muß es nicht nur die entsprechenden Metalle enthalten, sondern es muß auch technisch möglich sein diese Metalle zu gewinnen. Ist dies nicht der Fall unterliegen dies Minerale nicht dem Bergwerkseigentum, sondern dem Grundeigentum.