Abbaue: Unterschied zwischen den Versionen
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Betrachten wir zunächst den Gangbergbau! Für den Abbau einer Lagerstätte auf Erzgängen gibt es verschiedene Technologien, wie [[Firstenbau]] (in verschiedenen Varianten; von unten nach oben geführt), [[Strossenbau]] (von oben nach unten), [[Kammerpfeilerbau]] und [[Magazinbau]]. In Abbildung 11 sind die genannten Formen des Abbaus erläutert. Über die weiteren Arten und die genauen technologischen Abläufe informiert man sich in der Fachliteratur (zum Beispiel [13]). | Betrachten wir zunächst den Gangbergbau! Für den Abbau einer Lagerstätte auf Erzgängen gibt es verschiedene Technologien, wie [[Firstenbau]] (in verschiedenen Varianten; von unten nach oben geführt), [[Strossenbau]] (von oben nach unten), [[Kammerpfeilerbau]] und [[Magazinbau]]. In Abbildung 11 sind die genannten Formen des Abbaus erläutert. Über die weiteren Arten und die genauen technologischen Abläufe informiert man sich in der Fachliteratur (zum Beispiel [13]). | ||
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Strossen- und Magazinbau hinterlassen bedingt durch das angewendete technische Verfahren große leere Räume, man spricht hier bei größerer Teufenerstreckung vom offen [[durchgebauten]] Gang (Abbildung 12). | Strossen- und Magazinbau hinterlassen bedingt durch das angewendete technische Verfahren große leere Räume, man spricht hier bei größerer Teufenerstreckung vom offen [[durchgebauten]] Gang (Abbildung 12). | ||
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In Kalkwerken wird der Kalk häufig im sogenannten Kammerpfeilerbau gewonnen (siehe oben und Abbildung 11). Die dabei entstehenden großen Abbauräume sind durch stehengelassene Pfeiler unterteilt, welche die Standfestigkeit des Abbaus gewährleisten sollen. | In Kalkwerken wird der Kalk häufig im sogenannten Kammerpfeilerbau gewonnen (siehe oben und Abbildung 11). Die dabei entstehenden großen Abbauräume sind durch stehengelassene Pfeiler unterteilt, welche die Standfestigkeit des Abbaus gewährleisten sollen. | ||
Version vom 29. Juli 2012, 19:21 Uhr
Während Stollen, Schächte und Strecken eine Lagerstätte zugänglich machen, sind Abbaue der Ort, an dem die nutzbaren Minerale gewonnen werden. Es sind je nach Typ der Lagerstätte langgestreckte, schmale, tafelförmige Hohlräume (steilstehend: Gangbergbau, flachliegend: Flözbau) oder mehr rundliche oder schlauchartige Weitungen (Stockwerksbau). Diese Räume können offen, abgesoffen (wassergefüllt) oder ganz oder zum Teil mit Massen gefüllt (versetzt) sein.
Die Größe der Abbaue reicht von kleinen „Aushieben” in der Firste oder Sohle einer Gangstrecke bis zu 50 m langen und breiten und 30 m hohen saalartigen Weitungen beim Stockwerksbau. Als Erz wurden meist einzelne Minerale gesucht, vom Nebengestein wurde nur so viel abgebaut, wie unbedingt nötig. Soweit möglich wurde es, wenn es schon mit abgebaut werden mußte, dennoch in der Grube belassen.
Betrachten wir zunächst den Gangbergbau! Für den Abbau einer Lagerstätte auf Erzgängen gibt es verschiedene Technologien, wie Firstenbau (in verschiedenen Varianten; von unten nach oben geführt), Strossenbau (von oben nach unten), Kammerpfeilerbau und Magazinbau. In Abbildung 11 sind die genannten Formen des Abbaus erläutert. Über die weiteren Arten und die genauen technologischen Abläufe informiert man sich in der Fachliteratur (zum Beispiel [13]).
Strossen- und Magazinbau hinterlassen bedingt durch das angewendete technische Verfahren große leere Räume, man spricht hier bei größerer Teufenerstreckung vom offen durchgebauten Gang (Abbildung 12).
In Kalkwerken wird der Kalk häufig im sogenannten Kammerpfeilerbau gewonnen (siehe oben und Abbildung 11). Die dabei entstehenden großen Abbauräume sind durch stehengelassene Pfeiler unterteilt, welche die Standfestigkeit des Abbaus gewährleisten sollen.