Allgemeine Hinweise zum Material: Unterschied zwischen den Versionen

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Ein paar allgemeine Tips lassen sich zum Material abgeben. Im Bergbau wird generell das gleiche Material wie in der Höhlenforschung verwendet. Ein Unterschied beeinflußt jedoch die Wahl: In der Höhle vorkommende Wässer sind selten chemisch aggressiv, im Bergbau ist das die Regel. Daher sollte man, hat man die Wahl, auf Edelstahl oder Titan statt Aluminium zurückgreifen. Natürlich fault kein Alukarabiner während der Befahrung durch, aber angeätzt ist er recht schnell. Besonders bei Festinstallationen (Bohrhaken, Laschen in häufig befahrenen Schächten und dergleichen) sollte man daher zu Edelstahl anstatt Alu und Stahl greifen. Das Mehrgewicht spielt gegen die ohnehin transportierten Kilo Schlamm keine Rolle.
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Auch in Beziehung auf das Seilmaterial ist Vorsicht angeraten – jüngstes Praxisbeispiel ist eine Strickfahrt, die etwa ein viertel Jahr in einem gewöhnlichen Schacht hing und deren Reepschnüre bei der folgenden Befahrung rissen. Eine Analyse der dortigen Grubenwässer ergab einen pH-Wert von 3!
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Weiterhin sollte jedes Ausrüstungsteil in jeder Situation unverlierbar befestigt werden können (besonders wichtig für die Seiltechnik-Gerätschaften) und möglichst unkompliziert bedienbar sein, idealer Weise mit nur einer Hand. Zum Beispiel sind Seilklemmen, die man zum Seileinlegen auseinanderschrauben muß und anschließend wieder zusammenfummeln darf, nur zum Wegwerfen geeignet. In ähnlicher Weise unbrauchbar sind Multifunktionsgerätschaften mit diversen Hebelchen - lieber zwei bewährte, unkomplizierte Einzelgeräte.
  
  
 
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Aktuelle Version vom 28. Juni 2012, 07:18 Uhr

Ein paar allgemeine Tips lassen sich zum Material abgeben. Im Bergbau wird generell das gleiche Material wie in der Höhlenforschung verwendet. Ein Unterschied beeinflußt jedoch die Wahl: In der Höhle vorkommende Wässer sind selten chemisch aggressiv, im Bergbau ist das die Regel. Daher sollte man, hat man die Wahl, auf Edelstahl oder Titan statt Aluminium zurückgreifen. Natürlich fault kein Alukarabiner während der Befahrung durch, aber angeätzt ist er recht schnell. Besonders bei Festinstallationen (Bohrhaken, Laschen in häufig befahrenen Schächten und dergleichen) sollte man daher zu Edelstahl anstatt Alu und Stahl greifen. Das Mehrgewicht spielt gegen die ohnehin transportierten Kilo Schlamm keine Rolle.

Auch in Beziehung auf das Seilmaterial ist Vorsicht angeraten – jüngstes Praxisbeispiel ist eine Strickfahrt, die etwa ein viertel Jahr in einem gewöhnlichen Schacht hing und deren Reepschnüre bei der folgenden Befahrung rissen. Eine Analyse der dortigen Grubenwässer ergab einen pH-Wert von 3!

Weiterhin sollte jedes Ausrüstungsteil in jeder Situation unverlierbar befestigt werden können (besonders wichtig für die Seiltechnik-Gerätschaften) und möglichst unkompliziert bedienbar sein, idealer Weise mit nur einer Hand. Zum Beispiel sind Seilklemmen, die man zum Seileinlegen auseinanderschrauben muß und anschließend wieder zusammenfummeln darf, nur zum Wegwerfen geeignet. In ähnlicher Weise unbrauchbar sind Multifunktionsgerätschaften mit diversen Hebelchen - lieber zwei bewährte, unkomplizierte Einzelgeräte.