Schneeberger Gedinge

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Die nach ADLUNG (1998) "Schneeberger Gedingezeichen" genannte Stufe hat die Form eines "Mercedes"-Sterns. Dieses Zeichen wurde vor allem in den oberen erzgebirgischen Revieren, sowohl den sächsischen als auch den böhmischen, verwendet und war besonders im 16. und 17. Jahrhundert in Gebrauch. Die Vortriebsrichtung ist dem Zeichen nicht zu entnehmen.

Dem Hauer wurde eine bestimmte Geldsumme für eine vorher festgelegte Auffahrung versprochen. Jede Woche, die er am Gedinge arbeitete, wurde der übliche Hauerlohn vom Gedingegeld abgezogen und ausbezahlt. Nach Fertigstellung der Auffahrung war das Restgeld sein Gewinn.


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Bild 1.2.1.01:
Das Schneeberger Gedinge.


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Bild 1.2.1.02:
Schneeberger Gedinge, um 1585.
Auf einer Seitenstrecke des "Ritter St. Georg samt dem Lindwurm Stolln",
Wolkenstein, Erzgebirge, Sachsen.
Foto Thomas Witzke.


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Bild 1.2.1.03:
Schneeberger Gedinge mit einer Inschrift, Quartal Crucis, V. Woche, 1585.
Auf einer Seitenstrecke des "Ritter St. Georg samt dem Lindwurm Stolln",
Wolkenstein, Erzgebirge, Sachsen.
Foto Thomas Witzke.