Weilarbeit

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Als Weilarbeit wurde eine Mehrarbeit von maximal 4 Stunden bezeichnet.

Weilarbeit war eine Möglichkeit, anfallende Kosten zu sparen, da in der Weile (Freizeit) gearbeitet wurde. Die Weilarbeit darf im Gegensatz zur ledigen Schicht nicht länger wie 4 Stunden dauern. Im Rahmen der Weilarbeit wurden verschiedene Arbeiten verrichtet. So wurde in der Bergschicht die Bergekästen gesetzt, in der Erzschicht die Erzgänge nachgeschrämt oder andere, meist Aufräumungsarbeiten durchgeführt. Weilarbeit war eigentlich nur für Eigenlehnergruben zulässig, um sie bauhaftig zu halten, aber sie wurde aber auch in anderen Bergwerken durchgeführt.

Weilarbeit, 4 Stunden in der Eignlehnerzeche arbeiten, am Tag, um sie Bauhaftig zu halten. Beim fündig werden, oder wenn 2 Schichten vergewerkt sind, soll die Grube ordentlich betrieben werden.“ (Bergordnung Joachimsthal(13))