Sonstige markscheiderische Zeichen: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 25. Juli 2012, 07:21 Uhr
Das in folgenden Bild dargestellte Zeichen sieht zwar aus wie der in Kapitel 1 beschriebene Quartalswinkel für das Nachreißen der Firste, hat aber hier eine völlig andere Bedeutung. Es findet sich unmittelbar neben einem Wetterüberhauen und markiert dieses zweifellos. Das Zeichen kann als schematische Darstellung des Überhauens gedeutet werden.
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Bild 2.5.03:
Zeichen, das ein Wetterüberhauen markiert.
Peterstollen, Revier Holzappel, Lahn.
Foto Thomas Witzke.
Eine vermutlich ähnliche Markierungsfunktion hat das sorgfältig in einen Stein geschlagene Zeichen aus dem Schlebuscher Erbstollen, Wetter, Ennepe-Ruhr-Kreis. Es befindet sich am gegenüberliegenden Stoß von Lichtloch 1. Dieses Lichtloch ist eine Treppe, die mit einer Sandsteinplatte abgedeckt ist. Nach einer vorläufigen Deutung symbolisiert der kleine senkrechte Strich das Mundloch, der waagerechte den Stollen und der Schrägstrich die Treppe. Unverständlich mutet jedoch die sorgfältige Ausführung und der Nutzen des Zeichens an.
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Bild 2.5.04:
Zeichen, das vermutlich ein Lichtloch markiert.
Schlebuscher Erbststollen, Wetter, Nordrhein-Westfalen.
Foto Carsten Säckl.
Im Stüblbau der Goldlagerstätte Schellgaden, Salzburg in Österreich findet sich ein Markscheidezeichen, eine Art Doppelkreuz, an einem geschrämten Aufbruch als Verbindung zu höheren Teilen der Grube. Es ist von dem einfachen Markscheidekreuz abgeleitet und mit einem zusätzlichen Querstrich versehen, um den Aufbruch zu kennzeichnen.
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Bild 2.5.05:
Markscheidezeichen, wahrscheinlich 16. Jahrhundert.
Stüblbau der Goldlagerstätte Schellgaden, Lungau, Salzburg, Österreich.
Foto Christian Auer.
© Thomas Witzke und die jeweiligen Bildautoren